Veröffentlicht am Donnerstag 13 Oktober 2011 14:54:11 von martin.kaser
Stolz präsentierte Vizebürgermeisterin Lisa Rücker gestern in der Kleinen Zeitung den "Grazfleck": Eine Art Decke, die im winterlichen Gastgarten eine Alternative zu den verpönten Heizschwammerln darstellen soll. Die € 7.000,--, die diese Nettigkeit der Stadt gekostet hat, hätte man sinnvoller verwenden können, meint die Junge Generation in der SPÖ Graz.
"Auf den ersten Blick ist das ja eine ganz nette Idee. Dass die Stadt und damit die SteuerzahlerInnen aber € 7.000,-- für den 'Grazfleck' investieren, ist für mich unverständlich", so die gf. Vorsitzende der JG Graz, Daniela Fruhmann. "Schließlich lebt jeder vierte Grazer bzw. jede vierte Grazerin in Armut bzw. ist von Armut bedroht. Das Geld wäre sicher besser angelegt, wenn man darum für diese Menschen warme Winterkleidung kauft", so Fruhmann.
Die Junge Generation in der SPÖ Graz fordert Rücker & Co auf, sich weniger mit Luxusproblemen wie denen der Wintergartennutzung in der kalten Jahreszeit zu beschäftigen und die echten Probleme der Grazerinnen und Grazer nicht weiter zuzudecken.
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