Neues von der JG Steiermark

Bundespolitik: Vermögenssteuern sind Alternative zu unsozialen Studiengebühren

Veröffentlicht am Donnerstag 15 Dezember 2011 11:23:53 von martin.kaser

Klar gegen die Wiedereinführung von Studiengebühren spricht sich der Landesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ Steiermark, Christian Grangl, aus. „Studiengebühren sind und bleiben sozial ungerecht. Sollte an eine Wiedereinführung von Studiengebühren in Österreich gedacht werden, wird ein massiver Protest die Folge sein“, so Grangl.




Die Vergangenheit habe gezeigt, dass Studiengebühren zu keiner finanziell besseren Situation an den österreichischen Hochschulen führe. „Mit den Einnahmen aus Studiengebühren würde der Staat ohnehin nur Budgetlöcher stopfen. Ein freier Zugang zu Bildungseinrichtungen muss, unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht oder Einkommen, gewährleistet bleiben. An diesem Grundideal der Sozialdemokratie darf nicht gerüttelt werden“, erklärt der JG-Landesvorsitzende.

 

Auch was das sogenannte Bummelstudieren anlangt, würden Studiengebühren keine Abhilfe schaffen. „Sollten die Studiengebühren, zusätzlich zu der ohnehin schon geltenden massiven Verschärfung bei der Familienbeihilfe, wieder eingeführt werden, müssten die Studierenden mehr arbeiten, um das Geld für diese Belastungen aufzubringen. Damit würden sie dann aber auch zwangsläufig länger für das Studium brauchen“, begründet Grangl.

 

Die Einführung von Vermögenssteuern zählt Grangl als Alternative zu den Studiengebühren auf und betont, dass LH Franz Voves der Erste war, der sich Gedanken in diese Richtung gemacht hat.

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