JG-Durmus: „Neuausrichtung der Jugendförderung wäre ein Angriff auf die Chancengleichheit“

Graz – FPÖ-Landtagsabgeordnete Liane Moitzi sorgt mit ihrem jüngsten Vorstoß, Förderungen für die Offene Jugendarbeit zu kürzen, für Empörung in der Jungen Generation Steiermark (JG) – sie wittert einen erneuten Angriff auf die sozial Schwächsten der Bevölkerung durch die FPÖ.

"Neuausrichtung der Jugendförderung wäre ein Angriff auf die Chancengleichheit", Mustafa Durmus

„Neuausrichtung der Jugendförderung wäre ein Angriff auf die Chancengleichheit“, Mustafa Durmus

Die Junge Generation Steiermark (JG) spricht sich klar für eine offene und vor allem unabhängige Jugendarbeit aus. Die Offene Jugendarbeit zeichnet sich vor allem dadurch aus, Jugendliche auf ihrem Weg in die erwachsene Selbständigkeit und Mündigkeit kostenfrei und ohne Zugangsvoraussetzungen zu unterstützen.

Aus diesem Grund wittert Mustafa Durmus, Landesvorsitzender der JG Steiermark, einen Angriff auf die Chancengleichheit: „Vor allem Jugendlichen, die sozial und strukturell ohnehin benachteiligt sind, bieten sich durch die Offene Jugendarbeit Möglichkeiten der Integration und Vermeidung der Ausgrenzung. Dass die FPÖ wieder einmal ohne handfeste Argumentation auf die Schwächsten der Gesellschaft losgeht, wundert mich in keiner Weise. Auch, dass Trägervereine „Wegbereiter linksgerichteter Fantasietheorien“ seien, ist fernab jeder Realität.“

Lange Öffnungszeiten und ein breites Spektrum an Aktivitäten kann nur durch die Unterstützung des Landes und der zahlreichen Gemeinden sichergestellt werden, eine Kürzung oder Streichung von Landesförderungen würde die Aufrechterhaltung des Betriebes der Offenen Jugendarbeiten für viele Kommunen nicht mehr leistbar machen. Dies würde zum einen den Verlust einer wichtigen Anlaufstelle außerhalb von Familie und Schule für tausende von jungen Menschen bedeuten und zum anderen bedroht diese Forderung nicht zuletzt auch den Arbeitsplatz von über 200 MitarbeiterInnen.

„Es wird ganz klar sichtbar, welchen Stellenwert Jugendliche in den Augen der selbsternannten Sozialen Heimatpartei haben – keinen! Wir laden die Mitglieder des Freiheitlichen Landtagsklubs gerne dazu ein, die Förderrichtlinien für Offene Jugendarbeit genauer zu studieren und Politik für anstatt gegen Jugendliche zu machen“, so Durmus abschließend.

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