Rote Jugendorganisationen freuen sich über Jugendschutz & Jugendförderung NEU

Graz – Für die Sozialistische Jugend Steiermark (SJ) und die Junge Generation in der SPÖ Steiermark (JG) ist die Reform des Jugendschutz- und des Jugendförderungsgesetztes, die vergangene Woche im steiermärkischen Landtag beschlossen wurde, ein großer Meilenstein in der steirischen Jugendpolitik. Beide Gesetze wurden im Zuge der Reform zum neuen steirischen „Jugendgesetz“ vereinigt, das in Zukunft die Richtlinien für Jugendförderung, Ausgehzeiten, etc. regeln wird.

„Wir haben viel von dem erreicht, wofür wir seit langem kämpfen“, so SJ-Landesvorsitzender und SPÖ-Jugendsprecher Max Lercher, „Besonders die freien Ausgehzeiten ab 16 Jahren sind ein wichtiger Schritt, der den Jugendschutz endlich der Lebensrealität tausender Jugendlicher in der ganzen Steiermark anpasst. Der Druck und das Engagement vieler Jugendorganisationen, Vereine und Interessensvertretungen im ganzen Land hat diese Änderung möglich gemacht!“ Auch für JG-Vorsitzenden Siegi Fritz ist das neue Gesetz ein großer Erfolg: „Auch wenn die Vereinheitlichung des Jugendschutzes nicht in allen Punkten gelungen ist, ist die Gesetzesänderung zu begrüßen. Durch die klare Darstellung der Pflichten der Erwachsenen (Eltern und Wirte) und die neuen Verbots- und Strafbestimmungen wird die Eigenverantwortung aller Beteiligten gefördert!“

Ein großer Fortschritt am neuen Gesetz ist für beide Organisationen die Neuorganisation der regionalen Jugendförderung. „Durch die neuen gesetzlichen Bestimmungen und die Einrichtung der regionalen Jugendmanagements wurde ein stabiles Fundament für die Umsetzung der steirischen Kinder- und Jugendstrategie 2020 errichtet“, so Fritz. Lercher: „In Zukunft werden die regionalen Jugendmanagments pro Region ein Budget von 20.000 Euro zur Unterstützung lokaler Jugendprojekte und –initiativen zur Verfügung haben. Wir geben damit jungen Gruppen die Möglichkeit, ihre eigenen Projekte umzusetzen und unterstützen sie bei der Planung.“ Ein großer Dank von Lercher und Fritz geht an den zuständigen Jugendlandesrat Michael Schickhofer, der das neue Gesetz möglich gemacht hat!

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